singen gegen Corona-blues

Vor einigen Tagen war zu lesen, dass der Konsum von Schokolade stark angezogen habe. Als Folge der Corona-Krise.

Ist das eine gute Idee in Zeiten geschlossener Fitnessstudios und eingeschränkter Bewegungsfreiheit? Was ist mit den ästhetischen Kollateralschäden? Mein Hausmittel gegen den Corona-Blues ist Musik. Ohne unerwünschte Nebenwirkungen verändert das Musizieren meine Laune zuverlässig zum Besseren. Den Nachbarn gefällt mein Gesang auch immer besser, Zeit mir neue Ziele zu setzen! Karl Kammerlander hat die Klavierbegleitung zu Schubert's Liederzyklen eingespielt. Ich starte mit meinen Lieblings-Liedern aus der "Winterreise". 

Mein großer Namensvetter, Hans Hotter, hat mich seinerzeit dazu inspiriert, meine Stimme ausbilden zu lassen. Seine Aufnahmen mit Gerald Moore, dem kongenialen Begleiter, setzen immer noch Maßstäbe. Wichtige Anregungen verdanke ich auch dem Buch des britischen Sänger-Historikers Ian Bostridge: Winterreise. Darin macht er die Welt von damals lebendig, führt in die musikalischen und zeitgeschichtlichen Hintergründe ein. Meine sängerische Entwicklung begleitet Dorit Machatsch (Stimmstudio Graz). Für Anregungen, Wünsche und Kommentare bin ich dankbar.

Kontakt: Erich Hotter, Waldhofweg 19, 8044 Graz, Austria. Mobil: +43 676 3559936, Mail: ehotter@icloud.com